Übersicht über die Einsatztätigkeit im Bezirk Melk:
Rettungskarte: Was ist das eigentlich?
Die Rettungskarten sind Blätter im A4-Format, auf denen das Auto in Schnittzeichnungen von oben und von der Seite dargestellt ist. Deutlich eingezeichnet ist darauf die Lage von Karosserieversteifungen, Batterie, Airbags und Gasgeneratoren zum Zünden der Airbags. An Hand dieser Darstellung kann die Feuerwehr das Bergegerät punktgenau ansetzen und so unter Umständen wertvolle Zeit gewinnen
.
Ist ihr Fahrzeug eigentlich schon mit einer Rettungskarte ausgerüstet?
Hier über diesen Link (ÖAMTC) erfahren sie mehr und können ihre Karte
für ihr Auto gleich ausdrucken.
Rettungsgasse – Wie funktioniert die Rettungsgasse?
Ab 1. Jänner 2012 werden Fahrzeuglenker verpflichtet sobald der Verkehr ins Stocken gerät und ein Stau droht eine Gasse zu bilden, um Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Achtung: Bei jeder Staubildung – nicht nur wenn ein Unfall passiert ist.
Bei 2-streifigen Straßenabschnitten: . Bei 3 oder 4-streifigen Straßenabschnitten: |
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Bei einem Unfall können Minuten, oft sogar wenige Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Kostbare Zeit, die Einsatzkräfte jetzt im Stau verlieren. Mit der Rettungsgasse bringt ganz Österreich Rettung, Feuerwehr und Polizei schneller voran. Um bis zu vier Minuten! Und vier Minuten erhöhen die Überlebenschancen von Schwerverletzten um bis zu 40 Prozent!
Mehr Informationen, Videos, Fragen & Antworten auch unter : www.rettungsgasse.com
Neben diversen kleineren PKW - Bergungen waren unsere letztern Einsätze:
| Alarmierung zu S1 | 11. 12. 2011 - 04 Uhr 58 |
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Am 11. 12. 2011 wurden wir um 04:58 mittels Sirene und Blaulicht SMS zu einem S1 (kleiner Schadstoffeinsatz – Benzin- bzw. Ölspur beseitigen) Richtung Ruprechtshofen - Schlatten alarmiert. Mit insgesamt 11 Mann und 2 eingesetzten Fahrzeugen rückten wir kurz darauf zum Einsatz aus, wurden aber noch vor dem Eintreffen am Einsatzort von der FF Ruprechtshofen informiert, dass unser Einsatz nicht mehr notwendig sei.
Nähere Informationen bezüglich des Einsatzes entnehmen Sie bitte der Homepage der FF Ruprechtshofen.
Brand in Ruprechtshofner Gasthaus Hager |
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Glück im Unglück. Denn wäre der Brand nur wenige Minuten später bemerkt worden, hätte sich wahrscheinlich ein Großbrand entwickelt.
Am Freitag den 09.09.2011 alarmierte um 12:22 die BAZ Melk die FF - Einsatzkräfte zu einem Brandeinsatz in Ruprechtshofen – Gasthaus Hager.
Neben der FF Ruprechtshofen, wurden auch die FF Brunnwiesen, FF Diesendorf, FF Kirnberg, FF Mank, und die FF St. Leonhard alarmiert.
Der Brand war aus ungeklärter Ursache im Innenhof des Hauses ausgebrochen und musste
bedingt durch die starke Rauchentwicklung unter Einsatz von Atemschutz bekämpft werden.
Es gelang den Einsatzkräften rasch die Situation in den Griff zu bekommen und die
Ausbreitung zu verhindern.
Detailbericht mit Fotos auf der Homepage der FF Ruprechtshofen
Küchenbrand in Ruprechtshofen
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Brandalarmierung durch die BAZ Melk am Donnerstag, den 8. September 2011 um 12:25 in Ruprechtshofen.
Vermutlich kam es durch überhitztes Öl zu einem Entstehungsbrand. Ein größerer Schaden konnte aber durch den zufällig anwesenden Feuerwehrkameraden Erwin P. verhindert werden.
Als unsere Wehr in Ruprechtshofen eintraf, benötigte daher die Feuerwehr Ruprechtshofen keine Unterstützung mehr unsererseits.
Detailbericht mit Fotos auf der Homepage der FF Ruprechtshofen
Verkehrsunfall mit Eigenverletzung
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FF St. Leonhard/Forst |
Am 07.07.2011, gegen 16.40 Uhr wurden durch die Bezirksalamierungszentrale (BAZ) über Blaulicht SMS die zuständige Feuerwehr Ruprechtshofen und die Wehren des Unterabschnittes St. Leonhard, Diesendorf und Brunnwiesen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmte Person gerufen.
Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich:
Ein 34-Jähriger Mann aus dem Bezirk Melk lenkte einen PKW auf einem Güterweg im Gemeindegebiet von 3244 Ruprechtshofen, von 3244 Etzen in Richtung 3244 Lasserthal. Bei einem Ausweichmanöver, wegen eines entgegenkommenden Fahrzeuges, kam er offenbar zu weit nach rechts in den Straßengraben ab, wo sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach liegen blieb.
Der 34-Jährige war kurze Zeit eingeklemmt, konnte aber von Passanten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug geborgen werden. Er wurde von der Rettung mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landesklinikum Mostviertel Scheibbs gebracht.
Seitens der FF Brunnwiesen waren das TLF 4000 und das LF mit 8 Männern zu diesem Einsatz ausgerückt. Glück im Unglück für den Lenker und so musste glücklicherweise auch der Notarzthubschrauber, der schon vor Ort, war nicht eingesetzt werden.
poalmi
Vermurung durch Platzregen - 30.04.2011
Am Samstag den 30.04.2011 wurden wir über Blaulicht SMS um 14:40 zu einem technischen Hilfseinsatz gerufen. In der Ockert bei Fam. K. kam es durch den starken Platzregen rund um das Haus zu einer starken Vermurung. Der Regen schwemmte den Schlamm, ausgehend vom Hang, nicht nur rund um das Haus, sondern auch teilweise in das Stallgebäude hinein. Betroffen waren auch sämtliche Kanäle. Die verlegten Abflüsse und Leitungen mussten mit „Kanalratten“ durchgespült werden. Auch in Bagger, der zur Zeit des Unwetters gerade zufällig beim Nachbarn im Garten stand leistete gute Hilfe und wurde zum Graben eines Zusatzkanales eingesetzt.
Unterstützt wurden wir beim Einsatz durch die FF Diesendorf.
Eingesetzt waren ca. 30 Einsatzkräfte,
3 Fahrzeuge der FF - Brunnwiesen,
1 TLF und 10 Mann der FF - Diesendorf.
Im Anschluss an die Aufräumungsarbeiten in der Ockert musste noch die verschmutzte Straße bei Fam. Höfler (Transporte) von den Spuren des Unwetters befreit werden.
| Einsatzende: 20 Uhr (und – Reinigungsarbeiten der Geräte am Sonntag den 1. Mai am Vormittag) |
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Schwerer Verkehrsunfall - PKW mit eingeklemmter Person Freitag 04.02.2011 |
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| Technischer Eimsatz am 18.02.2010 Um ca. 18:00 Uhr wurden wir persönlich zu einem Bergeeinsatz alamiert. Ein Traktor samt einem Güllefass mit einem Fassungsvermögen von 12 000l kam auf einer abschüssigen Straße infolge der rutschigen Fahrbahn von dieser ab und rutschte in den angrenzenden Wald. Wir halfen bei den Umpumparbeiten, sicherten das Faß und zogen das Gespann wieder den Weg hinauf. |
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| Technischer Einsatz in Zwerbach Am 02.02.2010 rutschte ein Räumfahrzeug von der Straße. Eigene Bergungsversuche schlugen fehl, und so zogen wir mit der Seilwinde das Fahrzeug der Straßenmeisterei Mank wieder auf befestigtes Terrain. |
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| Pferdesuche in Lasserthal... ... war die Pagerdurchsage am 02.02.2010 um 05:51 Uhr morgens. Zwei Reittiere waren ausgebrochen. Die Suche wurde duch starken Wind erschwert. In der Morgendämmerung konnten die beiden Ausreißer doch gesichtet, und von unseren Kameraden eingefangen werden. Am nächsten Tag bekamen wir vom Besitzer eine Jause. Vielen Dank! |
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| Nicht weit von unserem Feuerwehrhaus entfernt befindet sich die Biogasanlage der Fam. Hagler wo wir die Unterabschnittsübung veranstalteten. Übungsannahme war ein vermutlicher Gasaustritt und vermisste Kinder. Aufgrund des Sicherheitsradius von 200m konnten wir die Zufahrt zum Einsatzobjekt bis zur Entwarnung sperren. Da auch Rauch aufstieg wurde der Atemschutzsammelplatz an einem ca. 1km entfernten Bauernhof errichtet. Um den einzigen Zufahrtsweg nicht zu verstopfen, errichteten wir die Wasserversorgung mittels 2 B Zubringerleitungen. Unser Dank richtet sich an Kamerad Wilhelm Hagler für die gute Zusammenarbeit an seinem Betrieb und Kamerad Johann Bursch für die fachliche Schulung. Weiters danken wir auch Bgm. Hermann Heiß und Vize Bgm Josef Lehner für ihren Besuch. |
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| Hochwassereinsatz im Juni 2009 Nach schweren Regenfällen wurden wir um 03:00 Uhr morgens zu unsern Nachbarn nach Diesendorf gerufen. Zahlreiche Keller waren überschwemmt, nachdem die Melk über die Ufer trat. Gegen Mittag als die Situation in Diesendorf überschaubar war würden wir vom Einsatzstab nach Mannersdorf und Zelking gerufen. Inzwischen schwammen auch in St. Leonhard und Ruprechtshofen große Teile der Orte. Am Abend und im laufe der nächsten Tage waren wir dann in St. Leonhard und in Erlauf mit Auspump- und Reinigungsarbeiten eingesetzt. |
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| Brandeinsatz am 09.05.2008 Kinder zündeten einige Strohrundballen welche im Freien neben einem landwirtschaftlichem Gebäude lagen an. Da die Strohballen nicht weggebracht werden konnten, und die Gefahr des Brandübergriffs auf das Gebäude bestand, wurden wir vom Besitzer alamiert, die Ballen zu löschen. |
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| Brandeinsatz in Petzenkirchen Am 11.12.2007 wurden wir um 07:08 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Petzenkirchen gerufen. Dort stand ein Asphaltwerk der Teerag Astag in Brand. Wir stellten einen Atemschutztrupp zur Brandbekämfpung. Durch das rasche und effiziente eingreifen der Feuerwehren konnte ein größerer Schaden verhindert werden. |
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| Unterabschnittsübung St. Leonhard am 26.10.2007 Traditionell verwenden wir unsere Freizeit am Nationalfeiertag für eine groß angelegte Übung für den Ernstfall. Der Unterabschnitt St. Leonhard mit den Wehren St. Leonhard, Diesendorf, Ruprechtshofen und Brunnwiesen war heuer nach St. Leonhard eingeladen. Übungsannahme war der Brand eines Bauernhauses, wobei eine über 1.600m lange Zubringerleitung erfolgreich gelegt wurde. Nach der Übung gings zur Übungsbesprechung ins Gerätehaus der FF St. Leonhard |
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| KHD Einsatz am 06.09.2007 Die Traisen drohte über die Ufer zu treten. Da die örtlichen Einsatzkräfte überfordert waren, fuhren 5 Mann der Feuerwehr Brunnwiesen mit der 12 Katastrophenhilfsdienstbereitschaft nach Lilienfeld. Bei strömendem Regen füllten wir Sandsäcke, und bauten längs der Traisen eine Dammverstärkung. Es wurde dadurch ein großer Schaden an den umliegenden Häusern abgewendet. |
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Brandeinsatz am 09.08.2007 |
Bei einem Gewitter schlug ein Blitz in einen Baum ein, welcher Feuer fing. Glücklicherweise befanden sich aufgrund des Festaufbaues viele Kameraden im Feuerwehrhaus, als der Notruf eintraf. Aufgrund des Stromausfalles hätte sich die Alamierung der Feuerwehrmitglieder sicher als schwierig herausgestellt. Gemeinsam mit den Kameraden aus Wieselburg konnter der Brand rasch gelöscht, und ein größerer Schaden am nebenstehenden Bauernhaus verhindert werden. Abschließend wurde der Baum umgeschnitten, wobei dieser mit unserer Seilwinde gesichert wurde. |
Jede Feuerwehr hat Ihre Bewährungsprobe bei Ihren Einsätzen.
Neben dem Brandeinsatz tritt immer häufiger der Technische Einsatz mit Bergung von
verunfallten Fahrzeugen, wo zum Teil mit Schere und Spreitzern die Passagiere gerettet werden müssen, auf.
Da
wir im ländlichen Raum leben und somit zu einem großen Teil auch außerhalb der Ortsgebiete unsere Brandeinsätze zu meistern haben, ist hier die Wasserversorgung ein wichtiges Thema. Im Gegensatz zu den Feuerwehren im Ortsgebiet fehlt im
Einzugsgebiet unserer Wehr die flächendeckende Ausstattung mit Hydranten. Es ist daher besonders wichtig über ausreichend große Löschtanks in den Einsatzfahrzeugen zu verfügen. Nur so kann eine rasche und effiziente Brandhilfe für
unsere Bevölkerung gewährleistet werden.
Auch der Atemschutz spielt eine immer wichtigere Rolle. Aufgrund gefährlicher Gasentwicklung sowohl beim Brandfall als auch bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen ist der schwere Atemschutz
mit Pressluftflaschen und Atemschutzmaske unumgänglich. Zur Zeit haben 28 Kameraden die aufwendige Atemschutzausbildung mit den entsprechenden Leistungstests.

